Teriyakidon zu essen, ist wie die Umarmung eines guten Freundes: angenehm wärmend und belebend! ‚‚Don“ bedeutet „Schüssel“ und in ebendieser wird das Gericht traditionell serviert. Auf einem weichen Reisbett machen es sich heute saftiges Hähnchen und Spinat bequem, die bereits in der Pfanne mit aromatischer Teriyakisauce Freundschaft geschlossen haben. Dazu gesellen sich knackig eingelegte Radieschen. Auf die Freundschaft!
In einem mittelgroßen Topf 600ml leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Den Reis in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Sobald das Wasser kocht, den Reis hineingeben und abgedeckt bei niedrigster Hitze 10–12Min. kochen, bis das Wasser aufgesogen und der Reis gar ist. Ohne Hitzezufuhr abgedeckt ziehen lassen.
Den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein reiben. Die Radieschen in dünne Scheiben hobeln. 4EL (hellen) Essig mit 4TL Zucker und 1TL Salz verrühren, bis sich Salz und Zucker aufgelöst haben. Den Einlegesud mit den Radieschen vermengen.
Das Fleisch trocken tupfen, der Länge nach je in zwei Streifen schneiden und mit der Teriyakisauce und 1–2EL Reisessig vermengen. Das Fleisch in einer großen Pfanne mit 2EL Pflanzenöl bei mittlerer bis starker Hitze auf jeder Seite 3–4Min. braten, bis es goldbraun und gar ist. Achtung: Die Hitze reduzieren, falls die Sauce zu dunkel wird.
Das Fleisch aus der Pfanne nehmen, dabei darauf achten, dass möglichst viel Sauce in der Pfanne bleibt. Den Knoblauch und den Ingwer in derselben Pfanne mit 1EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze ca. 30Sek. anbraten. Den Spinat zugeben und unter stetigem Rühren ca. 4Min. mitgaren, bis er zusammenfällt, dann 2TL Mehl untermengen.
Das Sesamöl, 1EL Reisessig oder mehr nach Geschmack, die Sojasauce und 125ml Wasser zu dem Spinat geben und aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze für ca. 3Min. kochen, bis die Sauce eingedickt ist.
Das Fleisch in Tranchen schneiden, auf dem Reis anrichten und mit dem Spinat und den eingelegten Radieschen servieren.