Einmal Spaghetti Kohlearbeiter-Art, bitte! Naja, die Herkunft des Namens ist umstritten: War es wirklich das Lieblingsessen hart schuftender Bergleute oder bezieht sich der Name doch auf den schwarzen Pfeffer in der Sauce? Kein Zweifel besteht hingegen daran, dass unsere vegane Variation dem Original in nichts nachsteht! Mit marinierter Aubergine als Speckersatz, Austernpilzen und Steinpilzpulver ist sie ein echter Hit!
Den Ofen auf 220°C (200°C Umluft) vorheizen. 4EL Olivenöl mit dem Paprikapulver, 1TL Salz und 1 Prise Zucker verrühren. Die Aubergine längs halbieren, jede Hälfte der Länge nach in 2–3mm dünne Scheiben schneiden und diese mit dem Würzöl bestreichen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech 15–18Min. goldbraun und knusprig garen. Am besten für die letzten 2Min. den Grill zuschalten.
In einem mittelgroßen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Pasta zum Kochen bringen. Den Knoblauch schälen und halbieren. Mit den Cashews, den Hefeflocken, dem Steinpilzpulver, der Sojasahne, 50ml Wasser, 1/2TL Salz und 1 kräftigen Prise Pfeffer in einem hohen Gefäß pürieren.
Die Pasta in das kochende Wasser geben und in 7–9Min. bissfest kochen. Ca. 100ml Kochwasser abschöpfen, dann die Pasta in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
Die Austernpilze in dünne Streifen zupfen und mit dem Lauch in einer großen Pfanne mit 1EL Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 5Min. anbraten. Die Cashewsauce unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pfanne vom Herd nehmen.
Die Auberginen aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Tipp: Evtl. ausgetretene Bratsäfte in die Pilzsauce rühren. Die Petersilie samt Stängeln grob hacken. Die Zitrone in Spalten schneiden.
Die Pasta in die Pfanne geben und gut mit der Sauce vermengen, dabei ggf. etwas Kochwasser hinzugeben, bis alles gut vermischt ist. Die Pasta mit dem Auberginen„bacon“ anrichten, mit der Petersilie garnieren und mit den Zitronenspalten servieren.