Das heutige Mahl führt uns in die Anden, genauer gesagt nach Ecuador. Die lecker gewürzte Suppe mit Kartoffeln, Mais und Spinat wird nämlich nebst geriebenem Gouda mit der landesüblichen „Ají“ als Topping serviert. Das ist eine scharfe Sauce, die zahllose Varianten kennt und nie auf dem Tisch fehlen darf. Heute machen wir sie mit frischem Koriander, Tomaten und Chili. Lasst es euch schmecken!
Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Zwiebeln schälen, halbieren und grob würfeln, dann ⅔ der Zwiebelwürfel in einem großen Topf mit 3EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze 3–5Min. glasig anschwitzen. Die Kartoffeln samt Schale in ca. 1cm große Würfel schneiden.
Die ½ des Knoblauchs, ¾ des Oregano oder mehr nach Geschmack und nach gewünschter Schärfe 1½–2TL Chiliflocken in den Topf geben und ca. 30Sek. mitbraten. Vorsicht, die Chiliflocken sind sehr scharf!
Die Kartoffeln mit ½EL Salz zugeben und ca. 5Min. mitgaren, bis die Ränder weich werden. Inzwischen den Mais in einem Sieb abtropfen lassen.
Das Brühgewürz mit 1,5L heißem Wasser in den Topf geben und zum Kochen bringen. Die Suppe bei mittlerer bis niedriger Hitze 12–15Min. köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
Die Peperoni grob schneiden. Tipp: Für weniger Schärfe die Kerne entfernen. Die Tomaten und ⅔ des Korianders samt Stängeln grob schneiden und mit den Peperoni in ein hohes Gefäß geben. Die übrigen Zwiebeln und den übrigen Knoblauch, 6EL Pflanzenöl und 2EL hellen Essig zugeben und mit einem Stabmixer möglichst fein pürieren. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Mais, den Spinat und 150ml Milch in die Suppe rühren und ca. 5Min. köcheln lassen, bis der Mais weich ist. Die übrigen Korianderblätter von den Stängeln zupfen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf tiefe Teller oder Schalen verteilen. Mit dem Käse bestreuen, mit der Sauce beträufeln, dann mit den Korianderblättern garnieren und servieren.