Risotto schmeckt immer, egal zu welcher Jahreszeit. Aber da wir bekanntlich große Fans der saisonalen Küche sind, gibt es den cremigen Klassiker heute mal ganz im winterlichen Gewand. Mit Lauch, Knoblauch und bestem Hartkäse kommt ordentlich Geschmack auf den Teller – aber die eigentlichen Stars des Abends sind der gebackene Hokkaidokürbis, die knusprigen Walnüsse und aromatischer Salbei. Wenn’s einem da nicht warm wird ...
Den Backofen auf 250°C (230°C Umluft) vorheizen. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Brühgewürz in 1,5L heißem Wasser auflösen.
Den Lauch in einer großen Pfanne mit 1EL Olivenöl bei mittlerer Hitze 2–3Min. anbraten. Den Knoblauch und den Reis zugeben und ca. 1Min. mitbraten, dann nach und nach mit der Brühe ablöschen und stetig rühren, damit der Reis nicht ansetzt. Diesen Vorgang 18–20Min. lang wiederholen, bis die Brühe aufgebraucht und der Reis bissfest ist.
Die Kürbisse halbieren, entkernen und in ca. 2cm große Würfel schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit 2–3EL Olivenöl und je 1/2TL Salz und Pfeffer, gleichmäßig verteilen und 10–15Min. im Ofen goldbraun backen.
Die Walnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Zugabe von Fett bei mittlerer Hitze 2–3Min. anrösten. Vorsicht, die Nüsse können schnell zu dunkel werden. Anschließend grob hacken und beiseitestellen. Den Käse fein reiben.
Die Salbeiblätter abzupfen und in derselben Pfanne mit 1–2EL Olivenöl sowie 1EL Butter oder mehr Olivenöl bei mittlerer Hitze 2–3Min. braten, bis der Salbei leicht braun wird. Mit einer Gabel aus der Pfanne nehmen und auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen, das Bratfett aufbewahren.
Ca. 2/3 des Käses, die 1/2 der Kürbiswürfel und die 1/2 des Salbeiöls in das Risotto rühren und das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto mit dem restlichen Kürbis anrichten und mit dem restlichen Salbeiöl beträufeln. Mit den Walnüssen, dem restlichen Käse und den Salbeiblättern garnieren und servieren.