Ein klassisches Pesto Genovese enthält in der Regel Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesankäse und Olivenöl und ist eine der beliebtesten Würzsaucen überhaupt. Wir wandeln den Klassiker heute etwas ab und verwenden Kürbis- statt Pinienkerne für einen noch nussigeren, leicht herben Geschmack. Außerdem gesellt sich beim Mixen noch etwas Spinat dazu und der Käse bleibt diesmal zu Hause. Was für eine leckere Interpretation!
In einem großen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Pasta zum Kochen bringen. Inzwischen den Knoblauch schälen und mit einem breiten Messer etwas zerdrücken. Die Kürbiskerne und den Knoblauch in einer großen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren in ca. 3Min. goldbraun anrösten, dann in ein hohes Gefäß geben.
Die Pasta in das kochende Wasser geben und in 7–9Min. bissfest kochen. Mit einer Tasse Pastawasser abschöpfen, dann die Pasta in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
Das Basilikum samt Stängeln mit 70g Spinat, den Kürbiskernen, dem Knoblauch, den Hefeflocken, 4EL Olivenöl, 2EL hellem Essig, 6–8EL Wasser, 1TL Salz und 1 kräftigen Prise Pfeffer in einem hohen Gefäß mit einem Stabmixer zu einem feinen Pesto pürieren. Probieren und ggf. mit mehr Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.
Die Zucchini längs halbieren, quer in fingerlange Stücke und längs in ca. 1cm breite, fingerlange Streifen schneiden. Die Zucchini und die Tomaten mit 2EL Olivenöl vermengen und in der Pfanne bei starker Hitze von jeder Seite 3–4Min. rösten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
2EL Olivenöl, 2TL Essig und je 1 kräftige Prise Salz, Pfeffer und Zucker zu einem Dressing verrühren und mit dem restlichen Spinat vermengen.
Die Pasta mit dem Pesto vermengen, dabei je nach gewünschter Konsistenz ggf. esslöffelweise Pastawasser zugeben. Die Pasta mit dem Gemüse anrichten und mit dem Spinatsalat servieren.