Heute stellen wir uns die T-Frage – Tofu oder Tempeh? Unsere Antwort: Gerne beides! Aber wir haben uns heute für Tofu entschieden – und zwar mit Nudeln, Hoisinsauce und allerlei knackigem Grünzeug. Während Tempeh aus ganzen Sojabohnen hergestellt wird und etwas kräftiger schmeckt, wird Tofu aus geronnener Sojamilch gewonnen und ist recht mild im Geschmack. Ein wahrer Klassiker. Guten Appetit!
In einem großen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen. Die Äpfel vierteln, entkernen, in ca. 1cm große Würfel schneiden und mit 2TL Essig vermengen – das verhindert, dass die Äpfel braun werden. Die Gurke längs halbieren und quer in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln.
Die Nudeln in das kochende Wasser geben und in 3–5Min. bissfest kochen. In ein Sieb abgießen und kalt abschrecken.
Die Cashewkerne in einer großen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze in 3–4Min. leicht goldbraun anrösten. Die gerösteten Cashewkerne mit der ½ der Hoisinsauce, 2EL Pflanzenöl, 2EL Essig und 100ml Wasser in einem hohen Gefäß mit einem Stabmixer fein pürieren.
Den Tofu in grobe Würfel schneiden und in derselben Pfanne mit 2EL Pflanzenöl bei mittlerer bis starker Hitze unter regelmäßigem Wenden in 4–6Min. goldbraun anbraten. 1EL Pflanzenöl und den Knoblauch zufügen und ca. 1Min. mitbraten.
Die restliche Hoisinsauce mit 2EL Ketchup und 150ml Wasser zum Tofu in die Pfanne geben und 1–2Min. köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eindickt. Mit Salz abschmecken. Die Gurken, die Äpfel und den Tofu auf den Nudeln anrichten und mit dem Cashew-Dressing garniert servieren.
Wem das Entkernen der Äpfel zu mühsam ist, dem sei mit folgendem Trick geholfen: Einen Apfel auf einem Schnittbrett platzieren und vertikal ca. 1cm am Kerngehäuse vorbei schneiden. Dann den Apfel um 45° drehen und einen ähnlichen Schnitt setzen. Das Ganze so lange wiederholen, bis ein 1–2cm breiter „Block“ in der Mitte übrig bleibt, in dem das Kerngehäuse steckt. Einfach, oder?