Indonesisch gewürztes Hähnchen ist schon was Feines – so aromatisch, und dabei mit leichtem Schärfekick. Serviert mit fein-säuerlichem Gurkensalat und gebratenem Reis mit Karotten und Ketjap Manis – leicht knusprig, lecker würzig und schön schick – ergibt sich ein Abendessen der Extraklasse! Lass es dir schmecken!
In einem mittelgroßen Topf 600ml leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Den Reis in einem Sieb kalt abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Sobald das Wasser kocht, den Reis hineingeben und abgedeckt bei niedrigster Hitze 10–12Min. kochen, bis das Wasser aufgesogen und der Reis gar ist. Noch ca. 5Min. ohne Hitzezufuhr ziehen lassen.
Die Gurken längs vierteln und in dünne Scheiben schneiden. 1EL Zucker und ½TL Salz in 4EL hellem Essig auflösen und mit den Gurkenscheiben vermengen. Das Fleisch trocken tupfen, horizontal halbieren und rundum mit 2EL Pflanzenöl und der ½ der Gewürzmischung einreiben.
Das Fleisch in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten 2–4Min. braten, bis es gar ist. Abgedeckt beiseitestellen, die Pfanne wird weiterverwendet. Währenddessen die Karotten ggf. schälen, längs halbieren und schräg in dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln.
Den fertigen Reis mit einer Gabel auflockern. Die Karotten in der Fleischpfanne mit 2EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze ca. 2Min. anbraten. Die Hitze erhöhen und den Reis und den Knoblauch unterheben, dabei den Reis weiter auflockern.
Den Reis mit einem Pfannenwender flach drücken und 1–2Min. rösten, dann erneut auflockern. Den Vorgang ca. 10Min. wiederholen, bis der Reis knusprig wird. Das Ketjap Manis, die restliche Gewürzmischung, je 1 kräftige Prise Salz und Pfeffer und 1 Prise Zucker unterrühren. Das Fleisch auf dem Bratreis anrichten und mit dem Gurkensalat servieren.
Der Bratreis wird dadurch knusprig, dass er in der Pfanne leicht austrocknet. Du kannst den Vorgang beschleunigen, indem du den Reis am Vortag (oder ein paar Stunden vor dem Abendessen) kochst, auflockerst und ihn dann auf einem Suppenteller oder Backblech verteilst. So verliert er beim Abkühlen bereits Wasser, bevor er zum krönenden Abschluss in der Pfanne landet.