Risottokochen kann regelrecht meditativ sein. Das stetige Rühren lässt genug Raum, um die Gedanken schweifen zu lassen … Schon genug meditiert für heute? Dann einen willigen Rührhelfer suchen und lieber die Pilze braten, das ist bestimmt ein wenig aufregender. Oder zumindest den Rucola waschen? Wie das Risotto zustandekommt, ist letztlich unwichtig, Hauptsache, es kommt auf den Tisch, denn es ist ein herzhafter Genuss!
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Brühgewürz in 750ml heißes Wasser einrühren.
Die Zwiebeln und den Knoblauch in einem mittelgroßen Topf mit 1EL Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 1Min. glasig anbraten. Den Reis dazugeben und 1–2Min. anrösten, dann nach und nach mit der Brühe ablöschen und stetig rühren, damit der Reis nicht ansetzt. Diesen Vorgang 18–20Min. lang wiederholen, bis die Brühe aufgebraucht bzw. der Reis bissfest ist.
Die Pilze ggf. mit etwas Küchenkrepp oder einer Bürste säubern, in ca. 0,5cm dünne Scheiben schneiden und in einer mittelgroßen Pfanne mit 1EL Olivenöl bei mittlerer Hitze 6–8Min. goldbraun anbraten. Evtl. austretende Flüssigkeit kann dem Risotto zugefügt werden. Die Pfanne mit den Pilzen vom Herd nehmen und beiseitestellen.
Wenn der Reis gar ist, das Risotto vom Herd nehmen. Die Hefeflocken und 1EL Margarine einrühren, die Pilze zugeben und das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kurz vor dem Servieren den Rucola unterheben, dabei je nach Wunsch einige Rucolablätter als Dekoration benutzen.
Unser cremig-sämiges Risotto braucht nichts außer begeisterte Esser. Und mit dem würzigen Rucola sorgen wir sogar für den erwünschten Knack im wohligen Gebälk. Wer davon gerne noch etwas mehr möchte, gibt ein paar Spritzer Zitronensaft über das fertige Gericht. Ob es lustig macht, wissen wir nicht, aber ein kleiner Säurekick hat noch nie jemandem geschadet!