Vorsicht, scharf! Die „zornige“ Arrabbiata-Sauce erhält ihren Namen von der Röte, die einem beim Verzehr ins Gesicht steigt – schnell einen Bissen Möhrensalat dazu nehmen, um sie ein wenig abzumildern … Die Kombination aus Hackbällchen und Tomatensauce ist übrigens nicht original italienisch, sondern wurde um 1900 von italienischen Einwanderern als „Spaghetti with Meatballs“ in Amerika erfunden und berühmt gemacht.
In einem mittelgroßen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Pasta zum Kochen bringen. Die Pasta in das kochende Wasser geben und in ca. 7Min. sehr bissfest kochen. Ca. 300ml Pastawasser abschöpfen, die Pasta in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Den Topf wird weiterverwendet.
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Hackfleisch mit der ½ der Zwiebeln, der ½ des Knoblauchs, je 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer und 1EL Olivenöl verkneten und zu 6–8 walnussgroßen Bällchen formen. Die Hackbällchen in einer mittelgroßen Pfanne mit 1EL Olivenöl bei mittlerer bis starker Hitze rundum goldbraun anbraten, danach warm halten.
Die Chili längs halbieren, entkernen und mit den restlichen Zwiebeln und dem restlichen Knoblauch im Pastatopf mit 1EL Olivenöl bei mittlerer Hitze 1–2Min. anbraten. Mit den gehackten Tomaten und 150ml Pastawasser ablöschen und bei niedriger Hitze 8–10Min. köcheln lassen. Die Chili herausnehmen, den Rest mit einem Stabmixer fein pürieren.
Die Karotte ggf. schälen und grob reiben. 1EL Olivenöl mit 1EL Essig, je 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer und 1TL Zucker oder Honig zu einem Dressing verrühren. Das Dressing unter die Karotten heben. Den Käse fein hacken und die gebratene Chili fein schneiden.
Die Sauce mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken. Je nach Geschmack etwas von der geschnittenen Chili oder mehr Pastawasser zugeben. Die Hackbällchen und die Pasta mit der Sauce vermengen und bei niedriger Hitze 2–3Min. erwärmen. Die Pasta mit den Hackbällchen und dem Käse garniert servieren, den Karottensalat dazu reichen.
Es wird wahrscheinlich die wenigsten überraschen, dass wir zu diesem Gericht wärmstens eine Garnitur mit Basilikum empfehlen. Aber leckere Extras müssen ja auch nicht überraschen, sondern gut schmecken. Und Basilikum macht sich einfach zu fast jedem italienischen Gericht ganz fantastisch, basta. Auf geht’s, Kräuter zupfen und genießen!