Legenden besagen, dass Falafeln schon im Alten Ägypten gegessen wurden. Ob das der Wahrheit entspricht oder ob Öl damals viel zu teuer war, um es in rauen Mengen zum Frittieren zu nutzen, können wir heute nicht klären. Eines ist aber klar: Unsere Version kommt mit wenig Öl aus und überzeugt mit süßsauer eingelegtem Rotkohl, rauchigen Karotten und erfrischender Joghurt-Kräuter-Sauce sowohl große als auch kleine Pharaonen.
In einem kleinen Topf 300ml leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Den Bulgur in das kochende Wasser rühren und abgedeckt bei niedriger Hitze 5–7Min. sanft köcheln lassen, bis das Wasser aufgesaugt und der Bulgur gar ist. Noch ca. 5Min. ohne Hitzezufuhr ziehen lassen.
Die Karotte ggf. schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Karotten mit 1EL Olivenöl sowie je 1 kräftigen Prise Salz und geräuchertem Paprikapulver vermengen.
Die Karotten in einer großen Pfanne mit 1EL Olivenöl bei mittlerer Hitze jeweils 2–3Min. von beiden Seiten braten. Dann die Falafeln dazugeben und 5–6Min. mitbraten, bis die Falafeln goldbraun und die Karotten weich sind. Bis zum Servieren warm halten.
Die Petersilie samt Stängeln und den Schnittlauch fein schneiden. Die ½ des Knoblauchs oder mehr nach Geschmack schälen und fein würfeln oder reiben. Den Joghurt mit den Kräutern, dem Knoblauch, 1–2EL Wasser sowie je 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer verrühren. Ggf. etwas mehr Wasser hinzufügen, falls die Sauce zu dickflüssig ist.
Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, dann mit 3EL Essig, 2EL Wasser, 1TL Zucker und 1 kräftigen Prise Salz in einem kleinen Topf aufkochen. Den Herd ausschalten, sobald der Sud kocht, dann den Rotkohl unterrühren und den Sud mit Pfeffer abschmecken.
Die Gurke längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Tomate in kleine Würfel schneiden. Den Bulgur auf Teller verteilen. Die Gurken, die Tomaten, die Karotten, den Rotkohl und die Falafeln darauf anrichten und mit der Joghurtsauce beträufelt servieren.