Unser heutiges Gericht ist ein indonesischer Dauerbrenner: Sayur lodeh, wie es vor Ort heißt, gibt es in unzähligen Variationen. Immer dabei sind buntes Gemüse und cremige Kokosmilch, und oft erstrahlt alles in leuchtendem Gelb – so auch bei uns! Die Farbe verdanken wir dem Currypulver, den pikanten Geschmack einem weiteren indonesischen Klassiker, dem würzigen Sambal Badjak. Ein Essen für alle Sinne!
In einem kleinen Topf 300ml leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Aubergine in ca. 1cm große Würfel schneiden. Den Lauch längs halbieren und quer in ca. 1cm breite Scheiben schneiden. Den Tofu trocken tupfen und in Würfel schneiden, dann mit 1EL Pflanzenöl, 1TL Sambal Badjak und 1 Prise Salz vermengen und beiseitestellen.
Den Reis in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Sobald das Wasser kocht, den Reis in den Topf geben und abgedeckt bei niedrigster Hitze 12–14Min. kochen, bis das Wasser aufgesogen und der Reis gar ist. Noch ca. 5Min. ohne Hitzezufuhr ziehen lassen.
Die Aubergine und den Lauch mit je 1 Prise Salz und Pfeffer in einem mittelgroßen Topf mit 1EL Pflanzenöl bei starker Hitze 3–4Min. anbraten.
Das Gemüse mit der Kokosmilch und 40ml Wasser ablöschen und das Currypulver, 1 Prise Zucker und 1 kräftige Prise Salz einrühren. Die Hitze reduzieren und alles bei niedriger Hitze 6–8Min. köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht eingedickt und die Aubergine gar ist.
Den Tofu in einer mittelgroßen Pfanne mit 1EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze in ca. 5Min. leicht knusprig braten, dabei darauf achten, dass das Sambal Badjak nicht anbrennt. Den Tofu auf dem Gemüse anrichten und mit dem Reis servieren.
Eine Prise weißes Gold wirkt oftmals Wunder! Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit: Sojasauce dient in Asien gern auch mal als flüssiger Salzersatz, und Geschmack gibt es noch dazu! Also in Schritt 4 statt Salz einfach einen kleinen Spritzer Sojasauce zugeben und genießen!