Heute bist du voll im Trend mit Okonomiyaki! Okono... was? Okonomiyaki kommen aus Japan und sind eine Art Pfannkuchen mit Zugabe: Kohl ist immer drin, aber ab dem Punkt regiert die herzhafte Anarchie – schließlich bedeutet der Name in etwa „was du willst, gebraten“. Wir wollen frischen Ingwer, beträufeln unsere Okonomiyaki mit cremiger Sauce und reichen dazu einen saftigen Gurkensalat. Lass Japan zu dir kommen!
Den Weißkohl mit 1 Prise Salz verkneten, bis er etwas weicher wird. Den Ingwer ggf. schälen und fein reiben.
Die Eier mit 500ml Milch, dem Mehl und 1 kräftigen Prise Salz mit einem Schneebesen verquirlen, bis ein glatter Teig ohne Klümpchen entsteht. Dann den Weißkohl und den Ingwer unterheben. Der Teig reicht für 4–6 Pfannkuchen, die im nächsten Schritt portionsweise ausgebacken werden.
In zwei großen Pfannen je 1 Teigportion mit je 1EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze 2–4Min. auf einer Seite ausbacken, bis die Oberseite fest wird, dann die Pfannkuchen wenden und von der anderen Seite in 2–4Min. goldbraun backen. Aus den Pfannen nehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen, den Vorgang mit dem restlichen Teig wiederholen.
Währenddessen die Sojasauce mit 4EL Ketchup, 4EL Mayonnaise und 2EL Wasser zu einer Würzsauce verrühren. Die Gurken längs halbieren und quer in dünne Scheiben schneiden, dann mit 2EL hellem Essig, 2TL Zucker sowie je 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer vermengen und abschmecken.
Die Okonomiyaki-Pfannkuchen großzügig mit der Würzsauce beträufeln und mit dem Gurkensalat garniert servieren.
Na, schon mal Sushi bestellt oder sogar selbst gemacht? Dann weißt du ja, dass dabei meistens ein paar Reste übrigbleiben: Nori-Seetangblätter, eingelegter Ingwer, Sesamsamen, vielleicht sogar Frühlingszwiebelringe … Die gute Nachricht: Das kannst du heute alles verwerten! Es sind klassische Toppings für ein echtes Okonomiyaki – einfach ggf. klein schneiden, darüberstreuen und genießen.