Grillkäse ist eine ziemlich tolle Sache, da der Käse beim Braten und Grillen nicht zerschmilzt, sondern kompakt bleibt. Wir würzen ihn heute mit Za’atar, einer aromatisch-frischen Kräutermischung, deren genaue Zusammensetzung in vielen Familien ein streng gehütetes Geheimnis ist. In Kombination mit einer frischen Tomatensauce, einem leichten Spinatsalat und herzhaften Linsen ergibt sich ein köstliches Gericht.
Den Knoblauch schälen, grob würfeln und in einem mittelgroßen Topf mit 1EL Olivenöl bei mittlerer Hitze 30Sek.–1Min. anbraten, bis der Knoblauch goldbraun ist. Die Linsen und 900ml Wasser hinzufügen, aufkochen lassen und abgedeckt 18–20Min. köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Vom Herd nehmen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Tomaten vierteln und vom Strunk befreien. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in ca. 1,5cm breite Spalten schneiden. Die Tomaten und die Zwiebeln mit 1EL Olivenöl und 1 Prise Salz vermischen.
Die Tomaten und Zwiebeln in einer großen Pfanne (oder Grillpfanne) ohne weiteres Öl bei starker Hitze 5–6Min. anbraten, bis sie weich werden (und Grillstreifen haben). Aus der Pfanne nehmen und die Pfanne auswischen. Die Tomaten und die ½ der Zwiebeln mit 1EL Balsamicoessig in einem hohen Gefäß zu einer glatten Sauce pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die restlichen Zwiebeln mit 1EL Balsamicoessig vermischen. Aus 3EL Olivenöl, 2EL Balsamicoessig und je 1 Prise Salz, Pfeffer und Zucker ein Dressing anrühren. Den Grillkäse in 1–2cm dicke Scheiben schneiden, mit 1EL Olivenöl vermischen und in der Gemüsepfanne bei mittlerer bis starker Hitze auf jeder Seite 3–4Min. braten, bis er goldbraun und knusprig ist.
Den Grillkäse aus der Pfanne nehmen und mit der Gewürzmischung bestreuen. Den Spinat mit dem Dressing vermischen. Den Grillkäse mit den Linsen und den Zwiebeln anrichten, die Sauce dazugeben und zusammen mit dem Spinatsalat servieren.
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden – besonders, wenn es um Kräuter mit starken Aromen geht, können die Meinungen weit auseinandergehen. Wir haben daher in diesem Rezept nur die Za’atar-Mischung verwendet, aber wer mag, kann sein Gericht gerne noch mit etwas Dill, Petersilie oder auch frischer Minze verfeinern.