Für uns sind Fischstäbchen immer mit Kindheitserinnerungen verbunden – und dabei spielt es keine Rolle, ob sie vegan sind oder nicht, denn super schmecken tun sie in jedem Fall. Über das heutige Gericht sind unsere inneren Kinder jedenfalls sehr glücklich, denn es gibt pflanzliche Fischstäbchen mit flockigem Sushireis, einem knackigen Sesam-Karottensalat und ofengeröstetem Brokkoli. Ein cremig-würziges Sößchen dazu, fertig!
Den Backofen auf 220°C (200°C Umluft) vorheizen. Den Brokkoli in mundgerechte Röschen zerteilen, den Strunk ggf. schälen und in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Beides auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech mit 1TL Pflanzenöl und 1 Prise Salz vermengen und im vorgeheizten Ofen 10–15Min. rösten, bis der Brokkoli gar ist, aber noch etwas Biss hat.
In einem kleinen Topf 300ml leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Den Reis in einem Sieb kalt abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Sobald das Wasser kocht, den Reis hineingeben und abgedeckt bei niedrigster Hitze 18–20Min. kochen, bis das Wasser aufgesogen und der Reis gar ist. Noch ca. 5Min. ohne Hitzezufuhr ziehen lassen.
Die Sesamsamen mit 1EL Essig, 1TL Zucker und je 1 Prise Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren. Die Karotte grob raspeln und mit dem Dressing vermengen.
Die Fischstäbchen in einer mittelgroßen Pfanne mit 1EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze von jeder Seite in 3–4Min. goldbraun und gar braten.
Die Hoisinsauce mit 4TL Mayonnaise und ein wenig Wasser verrühren, bis eine dünnflüssige Sauce entsteht. Den Reis und den Brokkoli mit den Fischstäbchen und dem Karottensalat anrichten, die Sauce darüberträufeln und servieren.
Wer seine Sauce nicht nur asiatisch-aromatisch, sondern auch japanisch-scharf genießen möchte, kann etwas Wasabi einrühren – ob Paste oder Pulver ist dabei egal, die grüne Wurzel (ein Verwandte von unserem Meerrettich) sorgt für ein scharfes Kitzeln in der Nase.