Nudeln gehen ja bekanntlich immer. Und zu einem saftigen Schnitzel (Soja-, Kohlrabi- und sonstige Schnitzel ausdrücklich eingeschlossen!) sagen auch nur die wenigsten Nein. Es spricht also rein gar nichts dagegen, diese beiden auf einem Teller zu vereinen. Das ist cremig, käsig, gemüsig, cajun-würzig und überhaupt ziemlich lecker – und schnell geht es zu allem Überfluss auch noch. Also: Ran an den Herd, der Magen knurrt!
In einem großen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Pasta zum Kochen bringen. Die Pasta in das kochende Wasser geben und in 7–9Min. bissfest kochen. Mit einer Tasse etwas Pastawasser abschöpfen, dann die Pasta in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
Die Paprika vierteln, entkernen und längs in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und fein reiben oder durch eine Knoblauchpresse drücken.
Die Schnitzel in einer großen Pfanne (siehe auch Schritt 6) mit 3EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 2–3Min. braten, bis sie goldbraun und durchgegart sind. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen, die Pfanne wird weiterverwendet. Die Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen und auf einem Teller abgedeckt warm halten.
Die Paprika, die Zwiebeln und den Knoblauch in der Schnitzelpfanne bei mittlerer Hitze ca. 5Min. braten, bis die Zwiebeln glasig sind. Die Gewürzmischung und 100ml Milch unterrühren. Den Käse über das Gemüse reiben, die Hitze reduzieren und alles gut vermengen.
Die Pasta in die Pfanne geben und mit dem Gemüse vermengen, je nach gewünschter Konsistenz ggf. esslöffelweise Pastawasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Schnitzel leicht schräg in Tranchen schneiden, auf der Pasta anrichten und servieren.
Wer den Abwasch nicht ehrt … Zeit oder Pfanne, das ist hier die Frage: Willst du alles gleichzeitig fertig haben und scheust den Abwasch nicht (oder darum kümmert sich James aka die Spülmaschine)? Dann nimm eine zweite Pfanne zur Hand und bereite Schnitzel und Gemüse gleichzeitig zu. Und in puncto Resteverwertung: Übriges Gemüse freut sich sicher über die heutige Gesellschaft in deiner Pfanne!