Die meisten denken bei „Teriyaki“ an die leckere dunkle Sauce beim Asiaten. Das Wort bezeichnet jedoch auch eine japanische Zubereitungsmethode, bei der das Essen in einer Mischung aus Sojasauce, Zucker und Mirin – einem süßem Reiswein – mariniert und dann gegrillt oder gebraten wird. Hier nutzen wir die schmackhafte Sauce als Dressing für unsere Nudeln, denn sie gibt einfach so ein ganz besonderes Aroma!
In einem mittelgroßen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen. Den Tofu mit etwas Küchenkrepp leicht auspressen, in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden, mit 2EL Teriyakisauce vermengen und beiseitestellen.
Die Karotten ggf. schälen und grob raspeln. Die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden. 2EL Essig mit 1TL Zucker vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Karotten und die Lauchzwiebeln mit dem Dressing vermengen.
Die Nudeln in das kochende Wasser geben und in 4–6Min. bissfest kochen. In ein Sieb abgießen und kalt abschrecken.
Die Tofuscheiben ggf. kurz abtropfen lassen, in 2EL Weizenmehl wenden und in einer mittelgroßen Pfanne mit 2EL Pflanzenöl bei starker Hitze von beiden Seiten 2–3Min. anbraten.
Die Nudeln mit der restlichen Teriyakisauce, 1EL Pflanzenöl und 1TL Essig vermengen, mit Pfeffer abschmecken. Das Gemüse unterheben, den Tofu auf den Nudeln anrichten und servieren.
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, deshalb darf sich auch jeder noch weiter aromatisch austoben: frischer Koriander obendrauf – oder vielleicht doch lieber Mayo zum Dippen? Erlaubt ist, was gefällt. Dem geneigten Auge gefällt dieses Gericht übrigens besonders gut in tiefen Tellern oder Schalen. Und demjenigen, der nachher putzen muss, wahrscheinlich auch.