Darf es ein saftiges Kotelett sein? Na klar! Und frisch aus der Pfanne schmeckt es sowieso am allerbesten. Dazu servieren wir fluffig-lockeren Perlencouscous, der in Brühe gekocht wird und dadurch eine tolle salzige Würze bekommt. Für den nötigen Biss gibt es glasierte Karotten aus dem Ofen, geröstete Zwiebeln und knackigen Apfel, dessen Süße ganz fantastisch zu den herzhaften anderen Zutaten passt.
3EL Butter aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen. Den Backofen auf 240°C (220°C Umluft) vorheizen. Die Karotten ggf. schälen, längs vierteln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit 2EL Olivenöl und 2TL Honig beträufeln und im Ofen 8–12Min. backen.
In einem mittelgroßen Topf 800ml Wasser mit dem Brühgewürz zum Kochen bringen. Den Perlencouscous in die kochende Brühe rühren und abgedeckt bei mittlerer Hitze 8–10Min. sanft köcheln lassen, bis das Wasser aufgesaugt und der Perlencouscous gar ist.
Die Zwiebeln schälen und in je 6 gleich große Spalten schneiden, die Äpfel ebenfalls in je 6 Spalten schneiden. Beides auf einem weiteren mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und mit je 2EL Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln. Nach 8–12Min. Backzeit zu den Karotten in den Ofen geben und alles in weiteren ca. 10Min. gar und etwas weich backen.
Das Fleisch mit etwas Küchenkrepp trocken tupfen und mit je ½TL Salz und Pfeffer würzen. In zwei großen Pfannen mit je 3EL Olivenöl bei mittlerer bis starker Hitze von jeder Seite ca. 4Min. anbraten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und ca. 2Min. ruhen lassen.
3 Knoblauchzehen schälen und sehr fein würfeln oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Den Knoblauch mit der bereitgestellten Butter und 1 kräftigen Prise Salz verrühren. Das Fleisch mit dem glasierten Gemüse und dem Perlencouscous anrichten und mit der Knoblauchbutter garniert servieren.
Wer statt reiner Knoblauchbutter lieber eine Kräuter-Knoblauchbutter hätte, muss sich nur in den Tiefen des eigenen Küchen- oder Kühlschranks auf die Suche nach frischen (oder alternativ getrockneten) Kräutern machen und das Gefundene unter die Butter rühren. Wir mögen besonders gern Schnittlauch oder Rosmarin, aber der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.