Heute schlagen wir uns mal wieder genüsslich die Bäuche voll, und zwar mit einem großen, köstlichen Teller Spaghetti. Und zwar nicht mit Bolognese oder Tomatensauce, sondern mit einer Kreation, auf die wir nachhaltig stolz sind. Wir haben uns eine himmlische Sauce mit Käse und Thunfisch ausgedacht, ergänzt durch goldbraun gerösteten Blumenkohl, Lauchzwiebeln und knackige Walnüsse. Stolz sein erlaubt, oder?
Den Backofen auf 240°C (220°C Umluft) vorheizen. In einem mittelgroßen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Pasta zum Kochen bringen. Den Blumenkohl in mundgerechte Röschen schneiden und mit 2EL Olivenöl und ½TL Salz vermengen. Gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 2 ungeschälte Knoblauchzehen dazulegen.
Die Lauchzwiebeln leicht schräg in ca. 2cm große Stücke schneiden, mit 1TL Olivenöl vermengen und neben dem Blumenkohl auf das Blech geben. Das Gemüse im Ofen zunächst 6–9Min. rösten, bis die Lauchzwiebeln goldbraun sind. Die Lauchzwiebeln aus dem Ofen nehmen und den Blumenkohl mit dem Knoblauch in weiteren 15–18Min. leicht knusprig und gar backen.
Die Pasta in das kochende Wasser geben und in 7–9Min. bissfest kochen, dabei die Garzeit etwas auf den Blumenkohl abstimmen. Ca. 125ml Pastawasser abschöpfen, dann die Pasta in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Die Walnüsse sehr fein hacken und mit den Lauchzwiebeln sowie 1 Prise Salz vermengen. Den Käse fein reiben.
Den Thunfisch abtropfen lassen. Den gerösteten Knoblauch aus der Schale drücken und mit einer Gabel fein zerquetschen. Die Pasta gründlich mit dem Pastawasser, dem Thunfisch, dem Blumenkohl, dem Käse, dem zerdrückten Knoblauch und 1EL Olivenöl sowie 1TL Essig vermengen und mit je 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer würzen.
Die Pasta mit dem Lauchzwiebel-Walnuss-Topping bestreuen und servieren.
Mmmh, diese leckere Pasta hat so viele Komponenten zum Überzeugen, dass man schon fast den Überblick verliert. Aber wer braucht schon einen Überblick? Wir bringen jetzt noch ein weiteres Extra ins Spiel, und zwar rote Chili – entweder frisch in Ringe geschnitten oder als getrocknete Flocken obendrauf. Die macht nämlich geschmacklich und optisch echt was her!