Wir hatten mal wieder Lust auf Pulled Chicken – das ist soft gegartes und in kleine Stücke gezupftes Hähnchenfleisch. Genau wie Pulled Pork oder Pulled Beef wird es eigentlich stundenlang bei kleiner Flamme geröstet, um die samtweiche, saftige Konsistenz zu bekommen. Wir bei Dinnerly stehen aber für schnelles Abendessen, deshalb gibt es bei uns heute die fixere (aber nicht weniger leckere) Variante aus dem Topf.
Den Backofen auf 220°C (200°C Umluft) vorheizen. Die Cashews mit ½TL Salz in einen kleinen Topf geben und gerade mit Wasser bedecken. Das Wasser aufkochen und die Cashews abgedeckt ca. 15Min. köcheln lassen. Die Süßkartoffeln samt Schale in mundgerechte Stücke schneiden, mit 2EL Olivenöl und ½TL Salz vermengen und auf 1–2 mit Backpapier ausgelegten Blechen verteilen.
Die Süßkartoffeln im Ofen in 18–24Min. goldbraun und gar backen. Das Fleisch trocken tupfen, mit 2EL Salz in einen mittelgroßen Topf geben und mit Wasser bedecken (siehe Schritt 6). Das Wasser einmal aufkochen und das Fleisch in 7–9Min. gar köcheln.
Die Paprika vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden. 4TL Olivenöl mit 2TL hellem Essig, 1TL Senf und 1TL Honig zu einem Dressing verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Paprika und die Lauchzwiebeln mit dem Dressing vermengen.
1 Knoblauchzehe schälen und grob würfeln. Die Schale von 1 Limette abreiben. Dieselbe Limette halbieren und auspressen, die andere Limette in Spalten schneiden. Die Cashews in ein Sieb abgießen, dabei das Kochwasser auffangen. Die Cashews mit 2–4TL Limettensaft, 4EL Kochwasser und dem Knoblauch in einem hohen Gefäß fein pürieren.
Den Limettenabrieb unter die Sauce rühren und je nach Konsistenz mehr Kochwasser zugeben. Das Fleisch mit 2 Gabeln oder den Fingern zerzupfen und mit der Gewürzmischung und 1EL Olivenöl vermengen. Das Pulled Chicken und den Paprika-Lauchzwiebel-Salat auf den Süßkartoffeln anrichten und mit der Cashewsauce sowie den Limettenspalten garniert servieren.
2EL klingen nach einer Riesenmenge Salz – aber keine Sorge, dein Fleisch wird am Ende nicht versalzen sein. Du nimmst nicht annähernd das ganze Salz auf, denn das meiste verbleibt einfach im Wasser. Nur ein kleiner Teil des Salzes zieht in das Fleisch ein und sorgt dafür, dass es eine angenehme Würze bekommt.