Manchmal staunen wir selbst darüber, was für tolle Ideen unsere Rezeptentwickler haben: Eine Sauce mit gelber Currypaste und Tahini? Klingt ungewöhnlich, passt aber sehr gut: Die Sesampaste schmeckt leicht nussig, so wie Kokosmilch, aber ohne die typische Süße. Und so schmiegt sich die Curry-Sesam-Sauce gekonnt an Gemüse, Hähnchen und Glasnudeln – und wir gehen direkt mal in der Küche schauen, ob es noch Nachschlag gibt …
Mit einem Schneebesen 1EL Mehl mit 400ml Wasser verrühren, sodass keine Klumpen entstehen. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Tomate in kleine Würfel schneiden, dabei den Strunk entfernen. Den Brokkoli in mundgerechte Stücke schneiden. Das Fleisch mit etwas Küchenkrepp trocken tupfen und in 2–3cm große Stücke schneiden.
Das Fleisch in einer mittelgroßen Pfanne mit 2EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze von jeder Seite 2–3Min. anbraten, bis es goldbraun ist. Mit je 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. Die Pfanne samt dem Öl darin wird direkt weiterverwendet.
Die ½ der Currypaste (oder mehr nach Geschmack) in die Pfanne geben und 2–3Min anbraten, bis sie duftet. Dabei ggf. Fleischreste vom Pfannenboden lösen. Den Knoblauch und die Tomaten zugeben und ca. 30Sek. weiterbraten, dann den Brokkoli, das Tahini und die Wasser-Mehl-Mischung zugeben und 5–7Min. köcheln, bis der Brokkoli gar und die Sauce eingedickt ist.
In einem Wasserkocher ausreichend Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen. Die Nudeln mit heißem Wasser bedecken und 3–5Min. ziehen lassen.
Das Fleisch zurück in die Pfanne geben und in 2–3Min. gar köcheln, mit Salz und ½TL Essig (siehe auch Schritt 6) abschmecken. Die Nudeln in ein Sieb abgießen, kurz abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Gut untermischen und servieren.
Wenn sich im Kühlschrank noch eine halbe Limette oder Zitrone findet, kann man die Curry-Pfanne auch mit ein wenig Limetten- oder Zitronensaft anstelle des Essigs abschmecken.