Ob du ein romantisches Date planst oder ganz einfach dir und deinen Lieben ein phänomenales Mahl kredenzen willst – dieses Gericht wird auf jeden Fall so einige Treffer bei den Bekochten landen! Es gibt saftige Garnelen gebettet zwischen geschmeidige Tagliatelle; mit im Spiel sind auch gebratene Zucchini und frischer Rucola. Und der Clou: ein selbst gemachtes Pesto aus gerösteten Pistazien und frischen Kräutern. Ein Gedicht!
In einem mittelgroßen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Pasta zum Kochen bringen. Die Pasta in das kochende Wasser geben und in 7–9Min. bissfest kochen. 1 Tasse Pastawasser abschöpfen, die Pasta in ein Sieb abgießen, zurück in den Topf geben und abgedeckt warm halten.
Die Pistazien in einer mittelgroßen Pfanne ohne Zugabe von Fett bei mittlerer Hitze 2–4Min. anrösten. Vorsicht, sie können schnell zu dunkel werden. Zum Abkühlen aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen; die Pfanne wird weiterverwendet. Die Stängel der Petersilie entfernen. Den Käse grob zerkleinern.
Die Pistazien, die Petersilie und den Käse in einem hohen Gefäß mit dem Basilikum samt Stängeln, 2EL Olivenöl, ½TL Essig und 1 kräftigen Prise Salz bis zur gewünschten Konsistenz pürieren, ggf. etwas Pastawasser zugeben.
Die Zucchini in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden und in der Pistazienpfanne mit 1EL Olivenöl bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten je 1–2Min. anbraten. Mit 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Die Zucchini zur gekochten Pasta in den Topf geben und abgedeckt beiseitestellen. 2 Knoblauchzehen schälen und sehr fein würfeln oder durch eine Knoblauchpresse drücken.
Die Garnelen in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. In der Zucchinipfanne mit dem Knoblauch und 1EL Olivenöl bei mittlerer Hitze in 2–4Min. rosig braten. Das Pesto mit der Pasta und den Zucchini vermengen, die Garnelen und den Rucola unterheben, ggf. etwas Pastawasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Die Stärke im Pastawasser sorgt dafür, dass die Saucenkomponenten zunächst eine wundervolle Verbindung miteinander und dann mit der Pasta eingehen. Dieser Trick ist nicht neu, aber es ist immer wieder gut, daran zu denken. Also, Pastawasser nicht gleich wegschütten, sondern vorher überlegen, ob die geplante Sauce vielleicht über Bindungsängste verfügt und ein wenig Nachhilfe vertragen könnte …