Sobanudeln gehören definitiv zu unseren absoluten Lieblingsnudeln. Die japanische Köstlichkeit wird traditionell aus Buchweizen hergestellt – daher auch die bräunliche Farbe und der leicht kernige Biss. Wir servieren unsere Lieblinge heute mit einer nussig-würzigen Sesamsauce, gebratenen Champignons und Spinat. Und wer weiß, vielleicht schließt du dich ja nach dem Essen auch der Sobanudel-Fangemeinschaft an …
In einem mittelgroßen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen. Die Cashews in einer großen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze in 2–3Min. goldbraun anrösten, dabei regelmäßig schwenken. Aus der Pfanne nehmen und mit Salz und Pfeffer würzen, die Pfanne wird weiterverwendet. Die Pilze ggf. säubern und in dünne Scheiben schneiden.
⅔ der Nudeln in das kochende Wasser geben und in ca. 4Min. bissfest kochen. 1 Tasse Nudelwasser abschöpfen, dann die Nudeln in ein Sieb abgießen, gründlich mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
Die Pilze mit 1 Prise Salz in der bereits verwendeten Pfanne mit 2EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze 3–5Min. anbraten. Sobald sie beginnen zu bräunen, den Spinat zugeben und zusammenfallen lassen, dabei ggf. portionsweise vorgehen.
Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Tahini mit der Sojasauce, dem Knoblauch, 2EL Essig, 2TL Zucker und 4EL Wasser zu einer Sauce verrühren.
Die Sauce zum Gemüse in die Pfanne geben und ca. 1Min. erwärmen. Die Nudeln zufügen und alles vermengen, dabei je nach gewünschter Konsistenz schrittweise etwas Nudelwasser zugeben. Die Sobanudeln in Sesamsauce mit den Cashews bestreut servieren.
Wer heute nicht so viel Hunger mitgebracht hat, muss sich keine Sorgen machen, denn unsere nussigen Sobanudeln schmecken auch morgen noch super – vor allem, wenn man sie kalt zum Sobanudelsalat mit Sesamdressing umfunktioniert. Wer möchte, schnippelt noch ein bisschen knackige Gurke und Paprika in Streifen, mischt sie unter und genießt sein köstliches, frisches Mittagessen.