Wer seiner Menüplanung in der Vorweihnachtszeit noch ein süßes Krönchen aufsetzen möchte, liegt mit diesem fruchtig-schokoladigen Blätterteigzopf genau richtig. Die Vorbereitung geht so schnell, dass man genug Zeit hat, sich an einer – mehr oder weniger – individuellen Flechttechnik zu versuchen. Und dann genießt man einfach den wunderbaren Duft, der beim Backen aus dem Ofen strömt ...
Den Backofen auf 180°C Umluft (200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Birnen vierteln, entkernen und in ca. 1cm kleine Stücke schneiden. Die Walnüsse grob hacken. Die Birnenstücke und die Walnüsse mit den Schokodrops, dem Gewürze-Pulver und 1 kräftigen Prise Salz vermengen.
Die Blätterteige mit dem Papier nach unten auf zwei Backblechen ausrollen. Die Frucht-Nuss-Füllung in 2 gleich große Portionen teilen und jeweils mittig in Form eines langen Rechtecks auf den Teigen verteilen, dabei an den Längsseiten jeweils 7–8cm, an den Querseiten jeweils 3–4cm Platz zum Rand lassen.
Von der Füllung ausgehend zum Rand auf den Längsseiten seitengleich schräg Teigstreifen von ca. 1,5cm Breite einschneiden, etwa wie ein Tannenbaum. Die Querseiten über die Füllung klappen, dann von der Spitze des „Tannenbaums“ ausgehend die einander gegenüberliegenden Streifen über der Füllung zusammenführen, die Enden der Streifen einschlagen und leicht zusammendrücken.
Die Zöpfe mit etwas Wasser bepinseln und im Ofen ca. 15Min. backen, bis der Teig goldbraun und knusprig ist. Tipp: Einen Zopf vorsichtig mit dem Papier anheben, auf das andere Blech legen und beide Zöpfe auf einem Blech backen. Ansonsten je nach Ofenart die Bleche nach der Hälfte der Backzeit tauschen. Wer mag, kann statt Wasser ein verquirltes Eigelb zum Bepinseln benutzen.
Die fertigen Birnen-Schoko-Zöpfe aus dem Ofen nehmen, ca. 10Min. abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.
Der rieselnde Puderzucker sorgt für winterliches Ambiente auf dem Teller, aber für Fans der kalten Jahreszeit geht da noch mehr: Wir setzen noch einen Sahneschneehaufen daneben oder lassen einen kleinen Eisberg schmelzen – vielleicht nicht gerade Mangosorbet, sondern eher Vanille oder Stracciatella.