„Salade niçoise“ bedeutet übersetzt „Salat nach Nizzaer Art“; seine Herkunft wird – wie der Name schon verrät – der südfranzösischen Küste zugeordnet. Die einzelnen Zutaten können sich je nach Rezept unterscheiden, oft dabei sind aber Kartoffeln, grüne Bohnen und Oliven – so auch heute bei uns. Wir haben außerdem noch um ein paar köstliche, saftige Garnelen ergänzt, um das Rezept richtig luxuriös zu machen. Bon appétit!
In einem großen Topf ausreichend gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Kartoffeln samt Schale je nach Größe halbieren oder vierteln, in das kochende Wasser geben und 4–5Min. kochen. Die Bohnen dritteln und die Enden entfernen, dann zu den Kartoffeln geben und beides in weiteren 8–10Min. gar kochen. In ein Sieb abgießen, dann zurück in den Topf geben.
Die Tomaten halbieren. Die Zitronen halbieren und auspressen. Die Schalotten schälen und halbieren, 1 Schalotte grob würfeln, die andere Schalotte in feine Streifen schneiden. 2 Knoblauchzehen schälen und fein würfeln oder durch eine Knoblauchpresse drücken.
Die gewürfelte Schalotte mit 4EL Zitronensaft, 4EL Olivenöl, 2EL Wasser, 1TL Senf, je ½TL Salz und Zucker und 1 Prise Pfeffer in einem hohen Gefäß zu einem feinen Dressing pürieren. Mit Salz und Zucker abschmecken.
Die Garnelen in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Mit 3EL Olivenöl, dem Knoblauch und ½TL Salz vermengen und in einer großen (Grill-)Pfanne bei mittlerer bis starker Hitze von jeder Seite 1–2Min. grillen.
Die Kartoffeln mit den grünen Bohnen, den Tomaten, den Oliven, den restlichen Schalotten und den Garnelen anrichten und mit dem Dressing beträufelt servieren.
Ein ganz klassischer Nizza-Salat enthält meist Thunfisch und Ei. Den Thunfisch ersetzen wir in diesem Rezept elegant durch Garnelen, aber das Ei haben wir heute weggelassen. Wer gerne eins hätte: einfach hart kochen und etwas abkühlen lassen, dann aufschneiden und auf dem Salat anrichten.