Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dem manchmal etwas umstrittenen Gemüse Rosenkohl zu mehr Beliebtheit zu verhelfen. Wir würden die grünen Kugeln zwar auch pur essen, aber das kommt wahrscheinlich nicht für alle in Frage. Unsere Lösung: cremige Käsepasta als Begleitung, denn wer kann dazu schon Nein sagen? Und sobald der frisch geröstete Rosenkohl sich bequem darauf bettet, sind alle Vorurteile ganz fix vergessen.
Den Backofen auf 240°C (220°C Umluft) vorheizen. In einem großen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Pasta zum Kochen bringen. Die Rosenkohlröschen halbieren. 3 Knoblauchzehen schälen und grob würfeln. Den Lauch jeweils längs halbieren und quer in ca. 0,5cm breite Streifen schneiden. Die Tomaten in dünne Streifen schneiden.
Den Rosenkohl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit der ½ des Knoblauchs, 3EL Olivenöl und je 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer vermengen. Im Ofen 15–20Min. backen, bis der Rosenkohl goldbraun und knusprig ist.
Die Pasta in das kochende Wasser geben und in 6–8Min. bissfest kochen. Ca. 150ml Pastawasser abschöpfen, dann die Pasta in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
Den Lauch und den restlichen Knoblauch in einer großen Pfanne mit 2EL Olivenöl bei mittlerer Hitze 3–4Min. anbraten, bis der Lauch weich wird. Die Tomaten zugeben und weitere ca. 4Min. braten. 100–120ml Pastawasser und die Crème fraîche unterrühren. Mit Salz und Pfeffer sowie 2EL hellem Essig abschmecken.
Die Pasta und den Käse in die Pfanne geben und unterrühren, bis der Käse schmilzt, ggf. mehr Pastawasser zugeben. Erneut mit Salz und Pfeffer abschmecken, den Rosenkohl auf der Käsepasta anrichten und servieren.
Rosenkohl schmeckt geröstet ganz anders (wir würden sogar sagen: besser!) als in Salzwasser gekocht – aber das können kritische Geister am Esstisch ja nicht vorher wissen. Wenn ganz besonders viel Überzeugungsarbeit nötig ist, kann man noch ein bisschen Honig über den Rosenkohl träufeln, bevor er in den Ofen wandert – die leichte Süße passt hervorragend zu den Röstaromen.