Für uns steht fest: Möhrenkuchen geht immer! Wir lieben es, die leckeren orangefarbenen Rüben in süßem Gebäck zu verstecken und beantworten die Frage „Hattu Möhrchen?“ mit einem klaren Ja. Heute veranstalten wir in der Küche eine kleine Backaktion und was dabei herauskommt, ist ein wunderbar saftiger Karottenkuchen mit vollmundigem Crème-fraîche-Frosting und Kokosraspeln obendrauf. Saftig, süß und einfach nur köstlich.
Den Backofen auf 180°C (160°C Umluft) vorheizen. 2 Springformen (ca. 24cm Durchmesser) mit je 1EL Butter ausfetten und gleichmäßig mit je 1EL Mehl bestäuben. Wer möchte, kann statt zwei kleinen Springformen auch eine große Backform verwenden und ggf. die Backzeit anpassen. 100g Butter aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen. Die Karotten grob raspeln.
Die Eier mit 140ml Pflanzenöl und 100ml Wasser verquirlen, dann die Karotten unterheben. Die Backmischung mit dem Zimt vermischen. Die trockenen und die feuchten Zutaten miteinander vermengen; dabei nicht zu viel rühren, damit der Teig schön fluffig bleibt.
Den Teig in die vorbereiteten Formen füllen und im Ofen 35–45Min. backen. Tipp: Für die Stäbchenprobe einen Zahnstocher in die Kuchen stecken und wieder herausziehen. Wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt, sind die Kuchen gar. Die Kuchen aus dem Ofen nehmen und in den Formen ca. 20Min. abkühlen lassen, dann aus den Formen heben und komplett auskühlen lassen.
Die Crème fraîche mit der bereitgestellten Butter und 1 Prise Zucker ca. 1Min. verquirlen, dafür ein Handrührgerät auf hoher Stufe verwenden. Den Puderzucker durch ein Sieb einrieseln lassen und auf niedriger Stufe unterrühren, dann das Frosting auf hoher Stufe ca. 1Min. weiterrühren, bis es locker und fluffig ist.
Das Frosting auf den ausgekühlten Kuchen verstreichen und die Kuchen mit den Kokosraspeln bestreuen. In Stücke schneiden und servieren.
Aus Rücksicht auf Nussallergiker haben wir in diesem Kuchen keine knackigen Überraschungen versteckt. Denn bei uns gilt: Kuchen für alle! Wer Nüsse aber verträgt und gerne mag, kann eine Handvoll davon in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, grob hacken und sanft unter den Teig heben. Ob Walnuss, Pekannuss oder Mandel, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!