Für dieses Gericht haben wir uns vom indischen Kitchari inspirieren lassen – einem eintopfartigen, ayurvedischen Gericht aus Reis, Gewürzen und Mungbohnen. Letztere ersetzen wir diesmal durch Kichererbsen, weil uns die fröhlichen Hülsenfrüchte einfach so gut schmecken. Dazu servieren wir goldbraun gerösteten Blumenkohl und ein aromatisches Chutney aus Tomaten, Limette und Kokosnuss. Lass es dir schmecken!
Den Backofen auf 220°C (200°C Umluft) vorheizen. In einem Wasserkocher reichlich Wasser aufkochen. Den Blumenkohl in mundgerechte Röschen, den Strunk in ca. 1cm große Würfel schneiden. Die Tomaten würfeln. Den Knoblauch schälen und fein würfeln.
Die ½ der Tomaten und den Knoblauch mit ½TL Salz in einem mittelgroßen Topf mit 2EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze 6–7Min. anbraten, bis die Flüssigkeit aus den Tomaten ausgetreten und verdampft ist. Tipp: Dazu die Tomaten einfach regelmäßig mit einem Pfannenwender etwas andrücken.
Den Blumenkohl mit 2EL Pflanzenöl und ½TL Salz vermengen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im Ofen in 16–18Min. goldbraun und gar rösten.
Die Kichererbsen in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen, dann zusammen mit dem Reis und der Gewürzmischung unter die Tomaten im Topf heben und ca. 1Min. mitbraten. 325ml des aufgekochten Wassers angießen, die Hitze reduzieren und alles abgedeckt 12–14Min. köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen und der Reis gar ist, dabei gelegentlich umrühren.
Die Limettenschale abreiben, dann die Limette halbieren und auspressen. Die Kokosraspel und ½TL Salz mit 45ml aufgekochtem Wasser verrühren, dann die restlichen Tomatenwürfel, 2EL Limettensaft und 1TL Limettenabrieb unterheben. Den Reis mit dem Blumenkohl und dem Chutney anrichten und mit dem restlichen Limettenabrieb bestreuen.
Unser köstliches Reisgericht ist quasi „versehentlich“ vegan – rein pflanzlich, aber auf unauffällige Weise. Denn es fehlt ja schließlich an nichts, oder? Wer die Kokosnote noch unterstreichen möchte, greift zu etwas Kokosnussjoghurt und serviert einen Klecks davon zum Eintunken dazu. Psst: Wir bleiben übrigens vegan, denn Joghurt auf Kokosmilchbasis ist zu 100 Prozent pflanzlich.