Scharfes Sauerkraut – das klingt vielleicht erst einmal seltsam, hat aber ein kulinarisches Vorbild: In Korea wird Kimchi, scharf eingelegter Chinakohl, als Beilage zu zahlreichen Gerichten serviert. Durch den Gärprozess wurde das Gemüse früher haltbar gemacht und als Wintergemüse gegessen, solange draußen nichts wachsen konnte – wir finden die leichte Säure aber ganz unabhängig von der Jahreszeit sehr erfrischend!
In einem mittelgroßen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Kartoffeln zum Kochen bringen. Die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Karotte ggf. schälen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Das Sauerkraut abtropfen lassen.
Die Kartoffeln und die Karotten in das kochende Wasser geben und in 12–15Min. gar kochen. Nach 9–12Min. das Sauerkraut dazugeben und erwärmen.
Die Würste in einer kleinen Pfanne mit 1EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze 6–8Min. braten, bis sie gar sind; dabei gelegentlich wenden.
Den Koriander samt Stängeln grob schneiden. Die Kartoffeln, die Karotten und das Sauerkraut in ein Sieb abgießen und zurück in den Topf geben. Die Chilipaste und 1EL Butter hinzugeben und alles zu einem groben Püree stampfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Püree zusammen mit den Würsten anrichten und mit dem Koriander bestreut servieren. Guten Appetit!
Zu einer traditionellen Bratwurst mit Kartoffelpüree gibt es meistens Senf, aber wir wären nicht Marley Spoon, wenn wir uns nicht etwas Besonderes ausgedacht hätten: Für einen pikant-cremigen Dip Ketchup und Mayonnaise zu gleichen Teilen vermischen und nach Geschmack mit Sojasauce und Chilipulver (oder einem Rest der Chilipaste) verfeinern.