Wir lieben Kürbis! Das strahlend orangene, aromatische Gemüse macht sich nämlich nicht nur 1a in Suppen und Eintöpfen, sondern passt auch super zu asiatischen Nudelpfannen. Zusammen mit Austernpilzen und leckeren Udon-Nudeln vereint sich unser Hokkaido zu einem Geschmackserlebnis der besonders herzhaften Art – das könnte auch an den Saucen liegen, die wir verwenden: Soja und Ingwer. Pikant, aromatisch, köstlich!
Die Pilze ggf. säubern und längs in ca. 1cm dünne Streifen reißen, dann in einer großen Pfanne mit 1EL Pflanzenöl bei mittlerer bis starker Hitze ca. 4Min. anbraten, dabei nur selten wenden. Wenn die Pilze zu bräunen beginnen, mit je 1 Prise Salz und Pfeffer würzen, dann aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. Die Pfanne wird weiterverwendet.
Währenddessen den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel herausschaben. Den Kürbis samt Schale in ca. 2cm große Stücke schneiden (siehe auch Schritt 6). Den Knoblauch schälen und grob würfeln.
Den Kürbis und den Knoblauch in der Pfanne aus Schritt 1 mit 1EL Pflanzenöl bei mittlerer bis starker Hitze ca. 2Min. anbraten, dann die Sojasauce und 150ml Wasser angießen und auf mittlerer Hitze reduzieren. Den Kürbis abgedeckt in 17–20Min. weich garen, dabei gelegentlich umrühren und ggf. mehr Wasser zugeben, falls es zu schnell verkocht.
Währenddessen in einem mittelgroßen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen. Die Nudeln in das kochende Wasser geben und in 4–6Min. bissfest kochen. In ein Sieb abgießen und kalt abschrecken.
Wenn der Kürbis weich ist, die Nudeln, die Pilze, die Ingwer-Würzsauce und 1EL hellen Essig unterrühren; ggf. 50ml Wasser angießen, falls die Nudelpfanne zu trocken ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Udon mit Austernpilzen und Hokkaidokürbis mit dem Sesam bestreut servieren.
Einen Kürbis klein zu schneiden ist harte Arbeit – aber es wird etwas einfacher, wenn du zuerst den Boden und die Spitze des Kürbisses abschneidest, damit du eine ebene Fläche hast, auf der du den Kürbis sicher abstellen kannst. Hokkaidokürbis ist in der Zubereitung noch etwas einfacher als seine Kollegen: Seine Schale ist essbar, also musst du sie vor dem Kochen nicht entfernen.