Der Geschnack von Sesamsamen wird deutlich kräftiger, wenn man sie röstet. Das merkt man besonders bei Sesamöl, das einen sehr intensiven Geschmack hat, wenn es aus gerösteten Sesamsamen gepresst wird. Wir zumindest finden, dass unseren veganen Hähnchenstücken von Heura die doppelte Dosis sehr gut steht: Zum Sesamöl gibt es auch noch geröstete Sesamsamen. Sesam-Aroma, öffne dich!
In einem kleinen Topf 300ml leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. 2 Knoblauchzehen schälen und sehr fein würfeln oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Die Sojasauce mit dem Knoblauch und 1TL Zucker verrühren. Die veganen Hähnchenschnetzel mit der Sojamarinade vermengen und beiseitestellen.
Den Reis in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Sobald das Wasser kocht, den Reis hineingeben und abgedeckt bei niedrigster Hitze 12–14Min. kochen, bis das Wasser aufgesogen und der Reis gar ist. Noch ca. 5Min. ohne Hitzezufuhr ziehen lassen.
Während der Reis kocht, die Gurke längs halbieren und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Gurkenscheiben mit der ½ des Sesamöls, 1EL Essig (vorzugsweise Reisessig oder Tafelessig) und 1 Prise Zucker vermengen, mit Salz abschmecken und kühl beiseitestellen.
Die Schnetzel samt Marinade in einer mittelgroßen Pfanne mit 1EL Pflanzenöl bei starker Hitze unter Rühren 3–4Min. goldbraun braten, ggf. 1–2EL Wasser zugeben, damit sie nicht anbrennen.
Den Sesam und restliches Sesamöl nach Geschmack zu den Schnetzeln in die Pfanne geben und alles gut verrühren. Den Gurkensalat und die Schnetzel mit dem Reis anrichten und servieren.
Wie läuft’s denn so mit der Resteverwertung? Natürlich ist es besser, wenn nichts übrig bleibt, aber falls doch mal zu viel Gemüse in den Einkaufskorb gewandert ist: Klein geschnittene Karotten oder Paprika jeglicher Couleur können hier eine kulinarische Heimat finden; einfach mit den Schnetzeln zusammen anbraten. Lieber scharf? Den letzten Rest scharfe Sauce in die Marinade rühren!