Ab und zu haben wir mal so richtig Lust auf deftige Hausmannskost. Und um uns – und vielleicht auch dir? – diesen sehnlichen Wunsch zu erfüllen, haben wir uns dieses Rezept ausgedacht. Es gibt ein Püree aus Roter Bete und Kartoffeln, das nicht nur eine tolle Farbe hat, sondern auch super schmeckt. Dazu gesellen sich eine herzhafte Schweinsbratwurst und gebratene Äpfel, deren Süße das Gericht perfekt ausbalanciert.
In einem mittelgroßen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Kartoffeln und die Rote Bete zum Kochen bringen. Die Kartoffeln schälen und in 3–4cm große Stücke schneiden. Die Rote-Bete-Flüssigkeit zum Kochwasser geben und die ½ der Roten Bete in ähnlich große Stücke schneiden. Den Apfel vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Kartoffeln und die Rote Bete in das kochende Wasser geben und in 12–15Min. gar kochen. 150ml Kochwasser abschöpfen, dann beides in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und zurück in den Topf geben
Die Würste in einer mittelgroßen Pfanne mit 1EL Pflanzenöl bei mittlerer bis starker Hitze ca. 6Min. rundum anbraten. Die Äpfel zugeben und unter gelegentlichem Rühren 4–6Min. mitbraten, bis sie goldbraun und die Würste gar sind.
Die Dillspitzen von den Stängeln zupfen und die Dillstängel fein schneiden. Die Walnüsse nach Belieben grob hacken.
Die Kartoffeln und die Rote Bete mit den Dillstängeln, 2TL Senf, 1EL Butter und 100ml Kochwasser oder Milch zu einem cremigen Püree stampfen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Rinderbratwurst auf dem Rote-Bete-Kartoffelstampf und den Äpfeln anrichten und mit den Walnüssen sowie den Dillspitzen bestreut servieren.
Was passt zu Roter Bete wie die Faust aufs Auge? Richtig, Ziegenkäse! Die beiden besten Freunde treffen sich zum Beispiel in vegetarischen Carpaccios oder auf knusprigen Flammkuchen häufig zum Rumhängen. Warum also nicht ein bisschen Ziegenfrischkäse über unser heutiges Gericht krümeln? Die Rote Bete würde sich seeehr freuen! Psst: Die Cousine Feta geht auch, aber bloß nicht weitersagen …