Heute kommt ein Potpourri von feinen Aromen auf den Teller: Die sanften, erdigen Noten von Karotte und Pastinake ergänzen den nussigen Bulgur, der mit einem fruchtigen Orangendressing veredelt wird, und alles zusammen bildet die perfekte Grundlage für ein zartes, fein gewürztes Fischfilet. Nun bleibt nur noch die Frage: Bissen für Bissen genießen oder alles ganz schnell verputzen?
In einem mittelgroßen Topf 600ml gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Karotten ggf. schälen, längs halbieren und quer in dünne Scheiben schneiden. Die Pastinake schälen und in ähnlich große Stücke wie die Karotten schneiden. Den Fisch trocken tupfen und von beiden Seiten mit 2EL Gewürzmischung und je 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer würzen.
Die Karotten und die Pastinaken in einer großen Pfanne mit 2EL Olivenöl und 1 kräftigen Prise Salz bei mittlerer bis starker Hitze 13–15Min. braten, bis sie etwas braun werden. Den Bulgur in das kochende Wasser rühren und abgedeckt bei niedriger Hitze 5–7Min. sanft köcheln lassen, bis das Wasser aufgesaugt und der Bulgur gar ist. Noch ca. 5Min. ohne Hitzezufuhr ziehen lassen.
Die Orangenschale abreiben, die Orangen halbieren und auspressen. Den Orangensaft mit 1EL Orangenabrieb, der übrigen Gewürzmischung , 3EL Olivenöl und 2EL Balsamicoessig verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und in den gekochten Bulgur einrühren. Bis zum Servieren abgedeckt beiseitestellen.
2 Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Zum Gemüse in die Pfanne geben und ca. 1Min. mitbraten, bis der Knoblauch zu duften beginnt. 1EL Butter und 2EL Honig zufügen und bei mittlerer Hitze 2–3Min. unterrühren, bis das Gemüse glänzt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Fisch in einer mittelgroßen Pfanne mit 2EL Olivenöl bei mittlerer bis starker Hitze auf jeder Seite ca. 3Min. braten, bis er gar und gebräunt ist. Das glasierte Gemüse und den Fisch auf dem Bulgur anrichten und servieren.
Wer sichergehen möchte, dass der Fisch beim Braten leicht kross wird, kann ihn vor dem Anbraten in etwas Mehl wenden. Dazu muss der Fisch vorher aber ausreichend gewürzt sein, sonst geht der Geschmack verloren – also entweder gut würzen oder einfach ein bisschen Salz und Pfeffer unter das Mehl mischen, bevor man den Fisch darin wendet.