Wir lieben Nuggets! Die kleinen, goldenen Häppchen haben uns nämlich noch nie enttäuscht – ganz besonders, wenn sich unter der knusprigen Kruste saftiger Fisch verbirgt. Wir servieren diese appetitliche Köstlichkeit heute mit einem nicht weniger leckeren Kartoffel-Pastinaken-Püree, gebratenen Rote-Bete-Sticks und einer herrlich aromatischen Olivenvinaigrette. Wer dazu Nein sagt, ist selbst schuld!
In einem großen Topf 1L Wasser mit 4TL Salz zum Kochen bringen. Die Kartoffeln und die Pastinaken schälen und in ca. 2cm große Stücke schneiden. In das kochende Wasser geben, erneut aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze abgedeckt in ca. 20Min. weich köcheln. 200ml Kochwasser abschöpfen, dann das Gemüse in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und zurück in den Topf geben.
Die Rote Bete schälen und in dünne, ca. 4cm lange Stifte schneiden. 4TL Olivenöl in einer großen Pfanne mittelhoch erhitzen, die Rote Bete zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen, dann abgedeckt ca. 8Min. braten und dabei gelegentlich rühren. 2 Knoblauchzehen schälen, fein würfeln und ca. 1Min. mitbraten. Die Rote Bete aus der Pfanne nehmen und warm halten, die Pfanne auswischen.
Die Zitronenschale abreiben, dann die Zitrone halbieren und auspressen. Die Oliven in Ringe schneiden. Den Zitronensaft mit 2EL Olivenöl, dem Zitronenabrieb, 1TL Honig und 1TL Senf zu einer Vinaigrette verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Olivenringe unterheben.
Die Fischnuggets in der zuvor verwendeten Pfanne mit 4TL Butter bei mittlerer Hitze von jeder Seite 2–3Min anbraten, bis sie goldbraun und gar sind.
Die Kartoffeln und die Pastinaken zu einem Püree stampfen, dabei 2EL Senf, 4EL Butter und ca. 100ml Kochwasser einrühren. Das Püree mit Salz und reichlich Pfeffer abschmecken. Die Fischnuggets und die Rote Bete auf dem Kartoffel-Pastinaken-Püree anrichten und mit der Olivenvinaigrette beträufelt servieren.
Beim Vorbereiten des Kochwassers denkst du dir vielleicht: „Was? So viel Salz?“, aber sei ganz beruhigt – diese Menge Salz verwenden wir mit voller Absicht. Ein Großteil des Salzes zieht gar nicht in die Kartoffeln ein, sondern verbleibt im Kochwasser. Daher benötigen wir reichlich Salz, sodass das Püree am Ende schön würzig wird und nicht lasch schmeckt.