Das Curry-Gericht Aloo Gobhi ist in der pakistanischen und nordindischen Küche beheimatet. Übersetzt heißt es einfach „Kartoffeln und Blumenkohl“, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen – der Geschmack ist nämlich alles andere als schlicht! Dafür sorgt nicht nur der frische Koriander, sondern auch eine Gewürzmischung namens Garam Masala, die in der indischen Küche häufig und sehr vielseitig verwendet wird.
Den Backofen (mit Grillfunktion) auf 220°C (200°C Umluft) vorheizen. In einem kleinen Topf 300ml leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Kartoffeln samt Schale in ca. 2cm große Würfel schneiden und den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen.
Die Kartoffeln und den Blumenkohl auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit 2EL Pflanzenöl, 1TL Salz und der ½ der Gewürzmischung vermischen. Auf der mittleren Schiene 12–18Min. backen, bis der Blumenkohl eine goldbraune Farbe hat. Das Gemüse muss nicht komplett gar sein.
Die Korianderblätter grob und die Korianderstängel fein schneiden. Den Joghurt mit je 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer verrühren. Den Reis in das kochende Wasser geben und abgedeckt bei niedrigster Hitze 8–10Min. kochen, bis das Wasser aufgesogen und der Reis gar ist. Noch ca. 5Min. ohne Hitzezufuhr ziehen lassen.
Den Knoblauch schälen und in feine Scheibchen schneiden. Den Knoblauch in einem großen Topf mit 2EL Pflanzenöl bei niedriger Hitze ca. 2Min. anbraten, aber nicht bräunen. Die Tomaten, die Korianderstängel, die restliche Gewürzmischung, 1EL Essig, 2EL Ketchup und ½TL Salz hinzugeben und umrühren. Das Curry abgedeckt köcheln lassen, bis das Gemüse aus dem Ofen kommt.
Das geröstete Gemüse vorsichtig unter das Curry mischen und ca. 5Min. ohne Deckel einköcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Ggf. esslöffelweise Wasser hinzufügen. Das Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken und in tiefen Tellern auf dem Reis anrichten. Einen Klecks Joghurt dazugeben und mit den Korianderblättern und (frisch gemahlenem) Pfeffer garnieren.
Bei Marley Spoon achten wir darauf, dass wir nur so viele Zutaten verschicken, dass man sie in einem Gericht aufbraucht. Falls es aber doch mal eine Möhre, eine Zwiebel oder eine Lauchstange geben sollte, die es beim letzten Mal nicht in den Kochtopf geschafft hat, dann bekommt sie bei diesem Curry eine zweite Chance: Einfach klein schneiden und zusammen mit dem Knoblauch in den Topf geben.