Koreanisches Feuerfleisch ist nicht unbedingt scharf, es wird jedoch traditionell über offenem Feuer zubereitet. Unsere Version steht dem „Bulgogi“ genannten Original in nichts nach und ist ebenfalls festmahltauglich: Saftiges veganes Rindergeschnetzeltes wird mit Paprika gebraten und in einer raffiniert-würzigen Sauce auf Sushireis serviert, zur Erfrischung gibt es Karotten-Birnen-Salat. Das kann doch nur lecker sein!
In einem kleinen Topf 400ml leicht gesalzenes Wasser für den Reis zum Kochen bringen. Je 1 kräftige Prise Zucker und Salz in 1EL hellem Essig auflösen. Die Karotte ggf. schälen und fein raspeln. Die Birne ggf. schälen und fein raspeln. Die Karotten und die Birne mit dem Essig vermengen und ziehen lassen.
Den Reis in einem Sieb kalt abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Sobald das Wasser kocht, den Reis hineingeben und abgedeckt bei niedrigster Hitze 18–20Min. kochen, bis das Wasser aufgesogen und der Reis gar ist. Noch ca. 5Min. ohne Hitzezufuhr ziehen lassen.
Die Paprika vierteln, entkernen und in dünne Streifen schneiden. Die Paprika und das vegane Rindergeschnetzelte mit 1 kräftigen Prise Salz in einer großen Pfanne mit 1EL Margarine bei mittlerer Hitze 4–6Min. braten, bis die Paprika weich wird, dabei regelmäßig umrühren.
Den weißen Teil und den grünen Teil der Lauchzwiebel getrennt in feine Ringe schneiden.
Die Ingwer-Würzsauce mit 2EL warmem Wasser, der Sojasauce und der ½ der Chilipaste glatt rühren, die weißen Lauchzwiebeln untermengen.
Die Sauce und 2EL Margarine in die Pfanne geben und unter Rühren 1–2Min. erwärmen, bis die Margarine geschmolzen ist. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Reis und den Salat mit der Gewürzmischung bestreuen und mit dem veganen Feuerfleisch anrichten. Das Feuerfleisch mit dem Sesamöl beträufeln und alles mit den grünen Lauchzwiebeln garniert servieren.