Lateinamerikanische Küche ist gerne mal recht fleischlastig – muss sie aber nicht sein! Wir zaubern heute einen veganen Latinotraum, der den guten Geschmack praktisch für sich gepachtet hat: Zucchini, zarter Babymais und knackige Kürbiskerne werfen sich pikant gewürzt zunächst in den Ofen und dann nussiger Quinoa an den Hals. Dazu gibt’s eine limettig-duftige Creme mit optionalem Peperonikick. Träume werden wahr!
Den Backofen mit Grillfunktion oder Ober-/Unterhitze auf 220°C vorheizen. In einem mittelgroßen Topf 700ml leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Quinoa in einem feinmaschigen Sieb mit warmem Wasser abspülen, in das kochende Wasser geben und 10–12Min. abgedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft köcheln lassen. Vom Herd nehmen und bis zum Servieren warm halten.
Den Mais in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen, ggf. trocken tupfen. Die Zucchini längs in ca. 1cm breite Scheiben, dann in ca. 4cm lange Stifte schneiden. Den Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken.
Den Mais, die Zucchini und die Kürbiskerne auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen mit insgesamt 2EL Pflanzenöl, dem Knoblauch und der Gewürzmischung vermengen. Jeweils mit je 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer würzen und 10–15Min. im Ofen rösten. Das Gemüse nach der Hälfte der Zeit wenden und je nach Ofen die Position der Blache tauschen.
Den Koriander samt Stängeln grob schneiden. Die Schale von einer Limette abreiben, dann die Limetten halbieren und auspressen. Die Peperoni in dünne Ringe schneiden. 6EL vegane Mayonnaise nach Geschmack mit dem Koriander, der Limettenschale, dem Limettensaft und der Peperoni verrühren.
Die Tomaten fein würfeln und mit der fertig gekochten Quinoa vermengen.
Das Grillgemüse auf der Quinoa anrichten und mit der Koriander-Limetten-Creme garniert servieren.