Nein, wir füllen unsere Reisnudeln heute nicht mit dubiosen Getränken ab! Trunken sind sie höchstens vor Wonne über ihr außerordentlich aromatisches Ambiente, das sich mit Limette, Chili und süßlich-klebriger Sojasauce wirklich gut aushalten lässt. Auch wenn man seinen Platz mit Pak Choi und knusprigen Tofuwürfeln teilen muss – geteilte Freude ist doch die schönste Freude!
In einem großen Topf ausreichend gesalzenes Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in ca. 1cm breite Spalten schneiden. Die Paprika vierteln, entkernen und in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebeln und die Paprika in einer großen Pfanne oder einem Wok mit 2EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze in 5–7Min. weich braten.
Die Nudeln in das kochende Wasser geben und gut umrühren. Den Topf vom Herd nehmen und die Nudeln ohne Hitzezufuhr ca. 8Min. ziehen lassen. In ein Sieb abgießen und kalt abschrecken.
Den Tofu trocken tupfen, in ca. 2cm große Würfel schneiden und mit 2EL Mehl sowie 1TL Salz vermengen. Die Tofuwürfel in einer zweiten großen Pfanne mit 4EL Pflanzenöl bei mittlerer bis starker Hitze rundum in 5–7Min. goldbraun braten. Tipp: Nur wenig umrühren, damit der Tofu schön knusprig wird.
Den Knoblauch schälen und fein reiben. Die Chilischote halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Limettenschale abreiben, dann die Limette halbieren und auspressen. Die Sojasauce gründlich mit dem Ketjap Manis, der Limettenschale und dem -saft sowie ½TL Zucker verrühren. Den Knoblauch und die Chilischote in die Sauce rühren.
Den Pak Choi in ca. 2cm breite Streifen schneiden. Die Thai-Basilikumblätter von den Stängeln zupfen.
Den Pak Choi, ca. ⅔ des Thai-Basilikums und die Sauce in die Pfanne zu dem Gemüse geben und 1–2Min. mitbraten. Die Nudeln hinzufügen und alles gut vermengen. Ggf. löffelweise Wasser zugeben, falls die Sauce zu dickflüssig ist. Den Tofu ebenfalls unterheben, dann die betrunkenen Nudeln auf Teller verteilen und mit dem restlichen Thai-Basilikum garniert servieren.